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CASALETTO SPARTANO

Der Ort Casaletto Spartano befindet sich auf einer kleinen Ebene 400 m über dem Meeresspiegel und ist von Wäldern umgeben, die sich bis zu den Ausläufern des Berges Monte Vallicorvo erstrecken.
Der Name des Dorfes kommt von “sparto”, eine Getreidepflanze mit harten spitzen Blättern wie lange Schneiden, welche hier in großen Mengen anzutreffen ist und die bis in die 50er Jahre zum Korb- und Seileflechten verwendet wurde. Die erste Siedlung wurde im Gebiet “Spartoso” um das Jahr 1000 gegründet, wo man noch heute die Reste eines antiken Wohnhauses finden kann, welches, so erzählt man, aufgrund einer Ameisenplage verlassen worden ist.Am Ende des 14. Jh. ging der Ort, genauso wie Tortorella, zu dessen Lehnsgut er gehörte, in den Besitz der Grafen Sanseverino über.Im Jahre 1562 wurden Casaletto und sein Nachbarort Battaglia von den Baronen Gallotta erworben, und bildeten somit bis zum Jahre 1800 eine einzige Grafschaft. 1810 wurden die zwei Orte in einer Gemeinde, mit Sitz in Casaletto Spartano, zusammengeschlossen.
Casaletto Spartano verdient ohne Zweifel einen Besuch, nicht nur der herrlichen Umgebung wegen, auch bewahrt der Ort seine ländliche und ursprüngliche Atmosphäre. Davon zeugt der Brauch des Hochzeitsmahls, welches heute noch aus einer typischen “prosciuttata” (“Schinkenmahlzeit”), in Begleitung eines guten einheimischen Weins, besteht.

Im antiken Ortskern, der von steingepflasterten Gassen durchquert wird, fällt besonders die Kirche San Nicola aus dem 12. Jh. ins Auge, die an der charakteristischen Piazza des Dorfes steht. An diesem Platz findet man auch den Palazzo Menta, welcher eine Sammlung von antiken Ausstellungsstücken der lokalen Tradition birgt. Einen Besuch wert ist auch der Santuario der Madonna dei Martiri, welcher die antike Steinikone der Madonna del Cammino enthält, sowie die Kapelle von San Giovanni und die antike Brücke an der Straße Via Pupazzi, einstige Verbindungsstrecke zu dem Dorf Tortorella.Sofort unterhalb des Dorfes kann man, einem bequemen Wanderpfad folgend, entlang der tiefen Schlucht des Flüsschens Bussentino einige antike, nunmehr vom Zerfall bedrohte, Wassermühlen finden. Besonders wirkungsvoll und romantisch ist die Quelle des Capello, wo eine antike Mühle rekonstruiert worden ist.

Auf dem ganzen Gebiet gibt es zahlreiche Karstgrotten, die bis heute nur von wenigen erforscht worden sind, die bekanntesten sind die Grotten von Mariolomeo und die des Vottarino.






 
 
     
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