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CASELLE IN PITTARI
Das
Städtchen Caselle in Pittari ist eingebettet zwischen den
Hügeln über dem Fluss Bussento in einer Höhe von
450 m. Wie die bedeutenden archäologischen Ausgrabungen von
Laurelli beweisen, hat der Ort seinen Ursprung in der Antike.
Die Umgebung besticht durch die Schönheit ihrer Natur und
wird von einem Abgrund “la rupe” dominiert, in den
der Bussento stürzt.
Einige Forscher meinen, der aus dem mittelalterlichen Latein stammende
Name, bedeutet wörtlich “kleine Dinge auf dem Berg
Pietroso”.
Der aktuelle Ort, dessen Lage, versteckt vor den Blicken von den
Bergen Monte San Michele und Monte Pannello, auf eine klare Verteidigungsfunktion
hinweist, existierte schon im 11. Jh., als nicht weit von der
Siedlung entfernt der Santuario des San Michele Arcangelo und
die Abtei des Sant’ Angelo errichtet wurden.
Die Kirche Santa Maria Assunta geht auf das 12. Jh. zurück.
Im historischen Ortskern, welcher fast vollständig erhalten
ist, kann man die herrlichen Portale der antiken Wohnhäuser
und verschiedene Kapellen bestaunen.
Der Ort, erst in normannischem später in schwäbischem
Besitz, konnte während des Krieges des Vespro (1282-1302)
zwischen Angiovinen und Aragonesen auf eine massive Schutzmauer
zählen, die heute leider vollständig verschwunden ist,
und auf eine Festung, von der heute noch ein majestätischer
zylinderförmiger Turm zu sehen ist, der das Städtchen
dominiert.
Im 14. Jh., als der Ort mehr als 100 Familien zählte und
die größte Siedlung am mittleren Flusslauf des Bussento
war, ging er in den Besitz der Grafen Sanseverino über.
In den folgenden Jahrhunderten, in denen die Stadt von sich abwechselnden
Stadtherren regiert wurde, wuchs Caselle in Pittari und gewann
das typische Aussehen einer befestigten Stadt, die sich um die
Reste der Festung herum entwickelt hatte.

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