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SANTA MARINA
Das
Dorf Santa Marina ist eingebettet zwischen den Hügeln des
Tampone, dem es seinen Namen gibt, in wenig mehr als 400 m Höhe
und nicht weit entfernt von dem Küstenort Policastro Bussentino.
Es wurde im 10. Jh. gegründet als Zufluchtsstätte der
Bewohner Policastros auf der Flucht vor den sarazenischen Piraten
und der Malaria, welche an der nahen Mündung des Bussento
ausgebrochen war.
Der Ort vermittelt einen Eindruck von Geschlossenheit, was eine
klare Strategie der Verteidigung darstellt: man erzählt,
dass das Verbot der ehemaligen Lehnsherren den Ort zu befestigen,
die Einwohner dazu bewegt hat, das Dorf mit einem Labyrinth von
verwinkelten Gassen, Treppenwegen und Bogendurchgängen auszustatten
die von zahlreichen Fenstern aus überwacht werden konnten.
Folgt man den Gassen des Dorfes, trifft man oft auf die Stützbogen
der Mauern. Der bekannteste ist der “Rà Reggia”
in der Nähe der Kirche der Santa Maria Vergine, welcher zum
antiken angiovinischen Befestigungssystem gehört und während
des Krieges des Vespro (1282-1302) gegen die Aragonesen, erbaut
wurde.
Am Dorfeingang, nicht weit entfernt von einem herrlichen Aussichtspunkt
auf den Golf von Policastro, befindet sich die im 17. Jh. erbaute
kleine Kirche Santa Croce.

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